Keith Johnstone in Berlin
Keith Johnstone gilt als Erfinder des modernen Improvisationstheater. Er hat an Theaterschulen in vielen Ländern gearbeitet und durch Workshops, Vorträge und den Standardwerken »Improvisation und Theater« und »Theaterspiele« zur weltweiten Verbreitung dieser besonderen Theaterform beigetragen.
Am Samstag, den 24. September um 16.30 Uhr unterhält sich Keith Johnstone mit seinem Verleger Alexander Wewerka über die Prinzipien des Improvisierens, das Erfinden von Geschichten und die Wiederentdeckung von Phantasie und Spontaneität für die theatralische Arbeit.
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
Veranstaltungsort: ENGLISH THEATRE BERLIN, Fidicinstr. 40, 10965 Berlin.
Der Eintritt ist frei.
Ich improvisiere, also bin ich!
John Seely Brown (Xerox Parc, Deloitte Center for the Edge) verfasste vor einigen Jahren ein Buch, was mich sehr darin beeinflusste, wie ich mich dem Umgang mit Information näherte: The Social Life of Information. Es war ein wahrhafter Eye-Opener, der zeigte, wie sehr wir auf Improvisationsvermögen und soziale Interaktionen in unserem Umgang mit moderner Technologie angewiesen sind.
Diese Gedanken hat er nun weiter entwickelt und sich dabei auf den Vorgang des Lernens fokussiert. Und zu welchem Schluss kommt er? Nun, am besten selbst anschauen und einfach seinen Begriff "tinkering" durch improvisieren ersetzen...;) - by the way: in seinem aktuellen Buch A New Culture of Learning spitzt er seine Thesen soweit zu, dass er sogar - unverblümt - von der Notwendigkeit zum Spielen spricht! Und da ist die Improvisation ja die Königsdisziplin...
Kat Koppett´s TEDx ueber Impro
Kat Koppett, eine wunderbare Trainerin und Beraterin der Angewandten Improvisation in Ihrem brandaktuellen Vortrag im Rahmen einer TEDx in Albany.
Social Media erlaubt Loesungs-Improvisation – Oh ja!
Aus einem wunderbaren Artikel aus socialmediatoday:
"A fear of B2B marketers of leveraging social media is the loss of control over the conversation and content. In fact, by relinquishing control, you open up the conversation with your customers and can improve your relationship, improve your offers, and strengthen your position in the market. Social media allows you to improvise to improve, evolve, and innovate.
During an interview, Conan O'Brien talked about what he learned from improvisation.
“… people respond to something that happens in the moment, much more than they will respond to the most brilliant thing that was thought of ahead of time and prepared. mprov teaches you not to fear those moments. That is where the gold is.”
While Conan O'Brien is talking about comedy, and stand-up in particular, the same holds true with your customer conversations. You already have your value proposition, positioning statements, messaging, and connection in place. Allowing yourself to open up to the customer not only to tell them about you, but to listen to them and improvise how you meet their needs will get you farther.
You become the solution, not the cost."
Nichts hinzuzufügen!
Jazz Impact – Was Business vom Jazz lernen kann.
Es sind in erster Linie wohl diese fünf Elemente, auf die es nach Michael Gold, den Gründer von Jazz Impact, im Business á la Web 2.0 heutzutage ankommt:
Autonomy (Selbständigkeit)
Selbstverwaltend, selbstregulierend, anpassungsfähig und unabhängig - jedoch mit vollster Unterstützung der (und in Abhängigkeit zur) Gesamtheit.
Passion (Leidenschaft)
Die Qualität emotionaler Schwingungen, Reize und Verbindlichkeiten und die Energie und Stärke zu perfektionieren, den richtigen Kurs einzuschlagen und daran zu glauben.
Risk (Risiko)
Die Fähigkeit, die richtigen Chancen zu nutzen, neue Wege zu beschreiten. Methoden vom Streben nach gemeinsamen Zielen und die Fähigkeit andere in Ihrem Streben und Erforschen zu unterstützen.
Innovation (Innovation)
Die Fertigkeit Neues zu entwickeln, Kombinationsfähigkeiten weiterzuentwickeln und neue Lösungswege für Probleme zu konzipieren und dabei neue und alte Formen, Methoden und Resourcen nutzen.
Listening (Zuhören)
Die Fähigkeit wirklich zuzuhören und die Leidenschaft, die Bedeutung und den Rhythmus des anderen zu verstehen und zu fühlen.
Wer mehr über dieses Programm erfahren will, der klicke hier
Das Exploratorium – musikalische Improvisation in Berlin!
IMPROVISATION IST EINE LEBENSHALTUNG. - O-Ton aus einem tollen Beitrag zur musikalischen Improvisation findet sich beim dradio hier.
Auf der Seite liest sich vorab so viel zum podcast:
"In unserer klassischen Musikkultur hat es sich eingebürgert, fast ausschließlich notierte Musik zu spielen. So wird ausgeblendet, was eigentlich die Urform der Musik ist und in vielen Ländern dieser Welt immer noch die wichtigste Musizierpraxis: das spontane musikalische Spiel, die Improvisation.
Das Exploratorium sucht Kreativität
Ein Exploratorium ist ein Ort an dem Dinge erforscht und erprobt werden. Im Exploratorium in Berlin geht es darum, Musik und auch andere Künste zu erforschen und erproben, Musik als eine Art Alltagssprache kennen zu lernen, die sich auch ohne Notenkenntnisse und ohne langjährigen Instrumenten-Unterricht praktizieren lässt."
“The Performance of Resiliency” heißt: Improvisieren!
Eine Kollegin aus Großbritannien hat mich auf ein hervorragendes Projekt aufmerksam gemacht. Es geht dabei um die psycho-soziale Stärkung (Aufbau von Resilienz) beim Pflegepersonal eines Krankenhauses. Aufgrund der enormen Belastung der Mitarbeiterinnen sah sich die Krankenhausleitung dazu veranlasst, gesundheitsförderliche Maßnahmen zu veranlassen. Dies geschah mit Hilfe von Angewandter Improvisation!
Mehr dazu (auf Englisch) auf der Website des Johns Hopkins Hospitals
Dort ist auch ein schönes Video zu finden - mit Aussagen der Teilnehmerinnen:
Web 2.0 und Improvisation
Ein wundervoller kurzer, knapper Vortrag (3:14) von Gordon Knox zum Thema Web 2.0 und die notwendige Fähigkeit der Improvisation. Knox ist Director of Global Intiatives at Stanford Humanities Lab. Auf der Website des Humanities Lab erfährt man folgendes über die Einrichtung: It serves as a platform for transdiciplinary/post-disciplinary study dedicated to exploring innovative scenarios for the future of knowledge production and reproduction in the arts and humanities. Enjoy:
Improvisation im Management
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Wen das AIN interessiert, er oder sie sich aber lieber zunächst lokal orientieren möchte - da sei an dieser Stelle die Xing Gruppe "Improvisation im Management" empfohlen. Diese Gruppe wurde von mir und Frederique Thiriet-Smith ins Leben gerufen. Dort sind mittlerweile über 200 impro-Interessierte Menschen aus der Wirtschaftswelt versammelt. Veranstaltungstipps, Fragenforen und Literaturtipps warten darauf, gefüllt, ergänzt und erweitert zu werden.
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Unverhofft kommt oft!
Patricia Ryan Madson ist uns seit ihrem Auftritt bei google nicht mehr unbekannt. Ihr wundervolles kleines Alltags-Impro Buch "Impro Wisdom" ist nunmehr auch auf deutsch erschienen. 13 Strategien warten darin, auf den Alltag losgelassen zu werden.
Dabei ist besonders hervorzuheben, dass so schwierig zu beschreibende Impro-Begriffe wie "Akzeptieren" sehr schön pragmatisch umschrieben wurden ("Blicken Sie den Tatsachen ins Auge!"). Unter den glorreichen 13 finden sich natürlich auch "Sagen Sie ja", "Nicht vorbereiten", "Seien Sie durchschnittlich" und "Machen Sie bitte Fehler". Besonders schön ist der ergänzte neunte Grundsatz : "Werden Sie sich ihrer Gaben bewusst." Jeder hat was zu geben.
